Datei-Checksumme berechnen
Dateien einzeln oder als Stapel laden und sofort MD5-, SHA-1-, SHA-256- und SHA-512-Prüfsummen erhalten, kopierbar oder exportierbar, ohne dass eine Datei den Browser verlässt.
Funktionen
- MD5, SHA-1, SHA-256 und SHA-512 gleichzeitig für jede Datei
- Stapelmodus: mehrere Dateien, SHA-256 als Tabelle zum Vergleichen
- Export aller vier Prüfsummen pro Datei als CSV oder JSON
- Kopieren jedes Hashwerts mit einem Klick
- Berechnung vollständig lokal, kein Upload
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Beliebige Datei
Prüfsummen im Stapel
| Datei | Status | SHA-256 |
|---|
Eine Checksumme (auch Prüfsumme oder Hashwert genannt) ist ein kurzer Fingerabdruck, der aus dem exakten Inhalt einer Datei berechnet wird. Ändert sich auch nur ein einziges Byte, entsteht eine völlig andere Checksumme. Deshalb veröffentlichen Softwarehersteller neben jedem Download einen Hashwert. Legen Sie hier eine Datei ab, und das Tool berechnet in einem Durchgang MD5, SHA-1, SHA-256 und SHA-512. Egal welches Verfahren der Anbieter nutzt, der passende Vergleichswert steht sofort bereit. Die Berechnung läuft per WebAssembly direkt in Ihrem Browser, die Datei wird nicht hochgeladen.
Was eine Checksumme beweist und was nicht
Stimmt Ihre berechnete Checksumme mit dem veröffentlichten Wert überein, ist Ihre Kopie bitgenau identisch mit dem Original. Weicht sie ab, hat sich etwas verändert: Der Download wurde abgebrochen, die Datei ist auf Festplatte oder USB-Stick beschädigt worden, oder jemand hat sie ausgetauscht. Die Prüfsumme hängt nur vom Inhalt ab. Umbenennen oder ein neues Änderungsdatum ändern nichts daran, erneutes Speichern oder Neukomprimieren dagegen fast immer.
Eine passende Checksumme belegt Integrität, nicht Vertrauenswürdigkeit. Wer die Download-Seite kontrolliert, kann auch einen passenden Hashwert für eine manipulierte Datei veröffentlichen. Viele Projekte signieren ihre Prüfsummendateien deshalb zusätzlich mit GPG. Für den Alltag gilt: Ein Abgleich des SHA-256 mit dem Wert auf der offiziellen Website (über HTTPS) erkennt Übertragungsfehler und die meisten Manipulationen.
Typische Anwendungsfälle
- Download prüfen: Vor dem Installieren oder Flashen kontrollieren, ob ISO-Image, Installer oder Firmware zum Hashwert des Herstellers passt.
- Kopie oder Übertragung kontrollieren: Checksumme vor und nach dem Kopieren auf NAS, externe Festplatte oder Cloud-Ordner vergleichen, um stille Datenfehler auszuschließen.
- Duplikate finden: Zwei Dateien mit gleichem
SHA-256haben denselben Inhalt, auch wenn die Dateinamen verschieden sind. - Unverändertheit belegen: Prüfsumme eines Vertrags, Backups oder Release-Pakets heute festhalten und später erneut berechnen.
- Prüfsummenliste erstellen: Mehrere Lieferdateien im Stapel hashen und die Liste als CSV oder JSON mitliefern.
MD5, SHA-1, SHA-256 oder SHA-512: welches Verfahren?
Das Tool berechnet immer alle vier Werte. Die Wahl betrifft also nur die Frage, welchem Wert Sie vertrauen oder welchen Sie selbst veröffentlichen. Unterscheiden lassen sie sich an der Länge, ausgegeben wird jeweils Hexadezimal in Kleinbuchstaben.
- MD5 (32 Hex-Zeichen): schnell und auf älteren Download-Seiten noch verbreitet. Reicht, um zufällige Beschädigungen zu erkennen. Kollisionen lassen sich aber gezielt erzeugen, gegen Angreifer schützt MD5 nicht.
- SHA-1 (40 Hex-Zeichen): robuster als MD5, nach praktischen Kollisionsangriffen aber ebenfalls nicht mehr sicher. Vor allem für den Abgleich mit Altbeständen nützlich.
- SHA-256 (64 Hex-Zeichen): heute der Standard. Linux-Distributionen, Open-Source-Projekte und Paketregister veröffentlichen fast immer SHA-256. Im Stapelmodus zeigt die Tabelle genau diesen Wert.
- SHA-512 (128 Hex-Zeichen): gleiche SHA-2-Familie mit längerem Hashwert. Sinnvoll, wenn die Quelle ihn angibt oder Ihre Vorgaben ihn verlangen.
Faustregel: Bietet ein Hersteller mehrere Werte an, vergleichen Sie SHA-256 oder SHA-512. MD5 nur dann, wenn es nichts anderes gibt.
So prüfen Sie einen Download
- Offizielle Checksumme suchen. Sie steht meist auf der Download-Seite oder in einer Datei wie
SHA256SUMS,checksums.txtoderdateiname.sha256. - Heruntergeladene Datei oben in das Ablagefeld ziehen. Alle vier Prüfsummen erscheinen, sobald die Berechnung fertig ist.
- Die Zeile mit dem passenden Verfahren wählen (notfalls an der Länge erkennen).
- Wert per Klick kopieren und neben den veröffentlichten Wert legen. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle:
A3F1unda3f1sind derselbe Hexwert.
Sind beide Werte identisch, ist die Datei unverändert. Bei jeder Abweichung sollten Sie die Datei löschen und erneut herunterladen, am besten von einem anderen Mirror.
Zwei Dateien vergleichen oder viele auf einmal
Wählen Sie mehrere Dateien gleichzeitig aus oder ziehen Sie sie gemeinsam in das Feld. Die vier Hashwerte der ersten Datei werden vollständig angezeigt, darunter listet eine Tabelle jede Datei mit Status und SHA-256. Ob zwei Dateien identisch sind, sehen Sie direkt am SHA-256 in der Tabelle. Über CSV exportieren und JSON exportieren speichern Sie pro Datei eine Zeile mit Dateiname, Status, eventuellem Fehler und allen vier Prüfsummen (md5, sha1, sha256, sha512).
Große Dateien
Jede Datei wird vollständig in den Arbeitsspeicher des Browsers gelesen und in einem Durchgang gehasht. Daher gilt eine Grenze von 500 MB pro Datei. Größere Dateien erscheinen mit einer Fehlermeldung, statt den Tab einzufrieren. Für Disk-Images mit mehreren Gigabyte sind die Kommandozeilenbefehle unten besser geeignet, weil sie die Datei direkt von der Festplatte lesen.
Checksumme per Kommandozeile
Jedes Betriebssystem bringt eigene Befehle mit. Sie liefern dieselben Werte wie dieses Tool und eignen sich zum Gegenprüfen oder für Skripte.
- Windows (Eingabeaufforderung):
certutil -hashfile datei.iso SHA256(auchMD5,SHA1,SHA512). - Windows (PowerShell):
Get-FileHash .\datei.iso -Algorithm SHA256. PowerShell gibt Großbuchstaben aus, der Wert ist trotzdem gleich. - macOS:
shasum -a 256 datei.dmgfür SHA-256 odermd5 datei.dmgfür MD5. - Linux:
sha256sum datei.isoodersha256sum -c SHA256SUMS, um alle Dateien einer Prüfsummenliste zu kontrollieren.
Die Browser-Variante hilft, wenn Sie an einem gesperrten Firmenrechner sitzen, die Syntax nicht parat haben oder MD5, SHA-1, SHA-256 und SHA-512 nebeneinander sehen möchten, ohne vier Befehle auszuführen.
Kein Upload: Ihre Dateien bleiben auf Ihrem Gerät
Viele Online-Dienste für Prüfsummen laden Ihre Datei auf einen Server hoch. Hier läuft die Berechnung per WebAssembly im Browser-Tab, keine Netzwerkanfrage überträgt die Datei. Prüfen können Sie das im Netzwerk-Tab der Entwicklertools oder indem Sie nach dem Laden der Seite die Internetverbindung trennen und weiterrechnen. Gerade bei internen Builds, Backups oder Verträgen ist das wichtig: Die Daten verlassen Ihr Gerät nicht, es findet keine Übermittlung an Dritte statt, und das vereinfacht auch die Bewertung nach DSGVO.
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Checksumme, Prüfsumme und Hash?
- Im Alltag meinen alle drei Begriffe dasselbe: einen Fingerabdruck fester Länge, berechnet aus dem Dateiinhalt. Von Checksumme oder Prüfsumme spricht man meist bei der Integritätsprüfung, Hash ist der allgemeine Begriff. Um einen Text statt einer Datei zu hashen, nutzen Sie den Hash-Generator.
- Welche Checksumme sollte ich für Downloads verwenden?
- Fast immer SHA-256. Die meisten Anbieter veröffentlichen diesen Wert, und er gilt weiterhin als sicher gegen gezielte Manipulation. MD5 erkennt nur zufällige Beschädigungen zuverlässig.
- Warum stimmt meine Prüfsumme nicht mit der Website überein?
- Entweder hat sich die Datei verändert (unvollständiger Download, beschädigte Kopie, falsche Version), oder Sie vergleichen unterschiedliche Verfahren. Prüfen Sie, ob Sie SHA-256 mit SHA-256 vergleichen und genau die Datei geladen haben, die neben dem Hashwert steht. Bleibt die Abweichung, laden Sie die Datei erneut herunter.
- Ändert sich die Checksumme, wenn ich die Datei umbenenne?
- Nein. Sie wird nur aus den Bytes innerhalb der Datei berechnet, nicht aus Name oder Datum. Bearbeiten, erneutes Speichern oder Neukomprimieren ändern sie dagegen.
- Werden meine Dateien hochgeladen?
- Nein. Die Berechnung erfolgt lokal mit WebAssembly. Es wird nichts gesendet, protokolliert oder gespeichert.
- Gibt es eine Größenbeschränkung?
- Ja, 500 MB pro Datei, da jede Datei während der Berechnung im Browser-Speicher liegt. Eine Registrierung ist nicht nötig, und die Anzahl der Dateien im Stapel ist nicht fest begrenzt.
Verwandte Tools: Mehrere Dateien zu einem Archiv bündeln Sie mit ZIP komprimieren und entpacken, weitere Helfer finden Sie in der Übersicht der Datei-Tools.