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Hash-Generator

SHA-256-, SHA-1- und SHA-512-Hashes für beliebigen Text direkt im Browser erzeugen, mit Kopieren per Klick und ohne Netzwerkzugriff.

Funktionen

  • SHA-256, SHA-1 und SHA-512 für beliebigen Text
  • Hexadezimale Ausgabe in Kleinbuchstaben, identisch mit sha256sum
  • Hasht die exakten UTF-8-Bytes inklusive Leerzeichen und Zeilenumbrüchen
  • Hash per Klick kopieren
  • Lokale Berechnung mit Rust und WebAssembly

Dieser Hash-Generator berechnet den SHA-256-, SHA-1- oder SHA-512-Hash eines beliebigen Texts, den Sie eingeben oder einfügen. Ein Hash ist ein Fingerabdruck fester Länge: Dieselbe Eingabe ergibt immer denselben Wert, und schon ein geändertes Zeichen erzeugt einen völlig anderen Hash. Die Berechnung erfolgt in Ihrem Browser durch nach WebAssembly kompilierten Rust-Code. Der gehashte Text, oft ein Geheimnis, ein Token oder ein Konfigurationswert, wird nie an einen Server gesendet.

So erzeugen Sie einen Hash

  1. Geben Sie Ihren Text in das Feld Input text ein oder fügen Sie ihn ein.
  2. Wählen Sie den Algorithmus: SHA-256 (Standard), SHA-1 oder SHA-512.
  3. Klicken Sie auf Generate oder drücken Sie Strg+Enter (Cmd+Enter auf dem Mac).
  4. Kopieren Sie das Ergebnis mit der Schaltfläche oben rechts in der Ausgabe.

Die Ausgabe erfolgt hexadezimal in Kleinbuchstaben, dem Format von sha256sum, shasum und den meisten APIs. Sie können den Wert also direkt mit einem Referenzwert vergleichen.

SHA-256, SHA-1 oder SHA-512: welcher Algorithmus wofür

AlgorithmusLängeHex-ZeichenEinsatz
SHA-256256 Bit64Standardwahl für Integritätsprüfung, Cache-Schlüssel und API-Signaturen
SHA-1160 Bit40Nur für Kompatibilität mit Altsystemen
SHA-512512 Bit128Wenn eine Spezifikation es verlangt oder für mehr Sicherheitsreserve

SHA-1 gilt nicht mehr als kollisionsresistent: Praktische Angriffe haben zwei verschiedene Eingaben mit identischem SHA-1-Hash erzeugt. Setzen Sie SHA-1 nirgends ein, wo ein Angreifer von einer gefälschten Übereinstimmung profitieren könnte. SHA-256 und SHA-512 gehören zur SHA-2-Familie, gegen die keine praktischen Angriffe bekannt sind.

Typische Anwendungen

  • Werte vergleichen, ohne sie preiszugeben: Zwei Teams prüfen, ob sie denselben API-Schlüssel oder dieselbe Konfiguration haben, indem sie Hashes statt Geheimnisse vergleichen.
  • Pseudonymisieren: eine E-Mail-Adresse in einem Export durch ihren Hash ersetzen. Beachten Sie: Pseudonymisierte Daten bleiben nach DSGVO personenbezogen, und kurze Werte lassen sich durch Ausprobieren zurückgewinnen.
  • Testvektoren prüfen: kontrollieren, ob der eigene Code für eine bekannte Eingabe den erwarteten Hash liefert.
  • API-Signaturen debuggen: den Zwischenhash eines kanonischen Request-Strings bei der Client-Entwicklung prüfen.

Warum Ihr Hash nicht zur Kommandozeile passt

Das Tool hasht exakt die UTF-8-Bytes des Eingabefelds, nicht mehr und nicht weniger. Abweichungen entstehen fast immer durch unsichtbare Zeichen:

  • Abschließender Zeilenumbruch: echo "hallo" | sha256sum hasht hallo plus Zeilenumbruch. Mit printf '%s' "hallo" | sha256sum oder echo -n erhalten Sie denselben Wert wie hier.
  • Windows-Zeilenenden: Aus einer Windows-Datei kopierter Text kann \r\n statt \n enthalten.
  • Leerzeichen und Umlaute: ein Leerzeichen am Ende, ein geschütztes Leerzeichen oder eine andere Unicode-Normalisierung von ä, ö oder ü (vorkomponiert oder Grundbuchstabe plus kombinierendes Zeichen) ändern die Bytes und damit den Hash.

Unter Windows ist Get-FileHash in PowerShell auf Dateien und Streams ausgelegt. Für eine kurze Zeichenkette ist es einfacher, dieses Tool zu nutzen, das genau das hasht, was im Feld steht.

Zur Orientierung: Der SHA-256 einer leeren Zeichenkette lautet e3b0c44298fc1c149afbf4c8996fb92427ae41e4649b934ca495991b7852b855. Das Tool verlangt mindestens ein Zeichen, aber dieser Wert taucht in Logs auf, wann immer versehentlich ein leerer Body gehasht wurde.

Was das Tool nicht kann

  • Keine Dateien: Es hasht Text. Für heruntergeladene Dateien nutzen Sie den Prüfsummen-Rechner für Dateien, der auch MD5 und einen Stapelmodus bietet.
  • Kein MD5: MD5 gibt es nur im Prüfsummen-Tool für Dateien.
  • Kein HMAC, kein Salt, kein Schlüssel: Es berechnet einen einfachen Hash.
  • Nicht zum Speichern von Passwörtern: Ein einfacher SHA-Hash ist schnell und damit leicht per Brute Force angreifbar. Für Passwörter braucht es langsame, gesalzene Verfahren wie Argon2, scrypt oder bcrypt.

Datenschutz: Der Text bleibt in Ihrem Browser

Man hasht Zeichenketten gerade deshalb, weil sie sensibel sind: API-Schlüssel, zu vergleichende Passwörter, zu pseudonymisierende Kennungen, zu signierende Payloads. Wer sie in einen Online-Hasher einfügt, übergibt sie im Klartext an Dritte. Hier läuft die Berechnung in einem WebAssembly-Modul im Tab, und keine Anfrage transportiert Ihre Eingabe. Prüfen Sie es im Netzwerk-Tab der Entwicklertools: Keine Daten überschreiten eine Netzwerkgrenze.

Häufige Fragen

Lässt sich ein Hash zurückrechnen?
Mathematisch nicht. Kurze oder verbreitete Eingaben wie einfache Passwörter lassen sich aber durch Ausprobieren und Vergleichen finden. Ein einfacher SHA-Hash schützt schwache Geheimnisse daher nicht.
Ist die Ausgabe in Groß- oder Kleinbuchstaben?
In Kleinbuchstaben, hexadezimal. Vergleiche von Hexwerten ignorieren meist die Groß- und Kleinschreibung; verlangt ein System Großbuchstaben, wandeln Sie den Wert vorher um.
Entfernt das Tool Leerzeichen oder Zeilenumbrüche?
Nein. Jedes Zeichen im Feld wird gehasht, einschließlich führender und abschließender Leerzeichen und Zeilenumbrüche.
Warum wird SHA-1 noch angeboten?
Manche älteren Systeme und Formate veröffentlichen noch SHA-1-Werte, die man gelegentlich nachrechnen muss. Für neue Projekte wählen Sie SHA-256.
Was ist der Unterschied zwischen Hash und Prüfsumme?
Umgangssprachlich meist dasselbe. Von Prüfsumme spricht man vor allem bei der Integritätsprüfung von Dateien. Diese Seite hasht Text; für Dateien nutzen Sie den Prüfsummen-Rechner.
Wird meine Eingabe an einen Server gesendet?
Nein. Der Hash wird lokal per WebAssembly berechnet. Nichts wird hochgeladen, protokolliert oder gespeichert.

Verwandte Werkzeuge: Kodieren Sie die Bytes einer Zeichenkette mit dem Base64-Encoder und -Decoder, oder erzeugen Sie eindeutige statt abgeleiteter Kennungen mit dem UUID-Generator.